Der Internist Dr. med. Axel Kip wurde am 9. November 1965 in Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim geboren und machte sein Abitur am Gymnasium Nordhorn am Stadtring. Nach dem Abitur nahm er im Herbst 1986 sein Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf.
Bereits während des Studiums zeichnete sich sein besonderes Interesse an der medizinischen Wissensvermittlung ab: Für die Entwicklung und Programmierung des interaktiven Lernprogramms „Chirurgie der Leber“ wurde ihm der Förderpreis des Vereins zur „Förderung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Allgemeinchirurgie e. V.“ verliehen. Das Lern-Programm erschien später als CD-ROM im renommierten Verlag Urban & Schwarzenberg (heute Elsevier).
Konsequenterweise promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Abteilung für Neurophysiologie (damalige Leitung: Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl) über die Programmierung und didaktische Gestaltung interaktiver Lernsoftware für die Medizin.
Nach ersten Jahren als Assistenzarzt in Hannover vertiefte Dr. Kip seine Expertise in den Bereichen Kardiologie, Pneumologie, Notfallmedizin, Rehabilitation und
Gastroenterologie an den Standorten Oldenburg, Bad Wiessee und Berchtesgaden. Ein besonderer Höhepunkt seiner klinischen Tätigkeit war die sportmedizinische Arbeit: Er begleitete den deutschen
Bob-, Skeleton- und Rennrodelkader in Schönau am Königssee ärztlich und betreute in dieser Funktion auch die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft 2004 an der Kunsteisbahn am Königssee.
Noch im selben Jahr kehrte er gemeinsam mit seiner Frau aus seiner Wahlheimat Salzburg/Österreich nach Nordhorn zurück. Nach zweijähriger Tätigkeit im Marienkrankenhaus Nordhorn trat Dr. Axel Kip
schließlich 2006 die Nachfolge von Volker Heubaum als Internist in der Gemeinschaftspraxis Wietmarschen an, wo er seither als niedergelassener Arzt tätig ist.
Über die Praxisarbeit hinaus widmet sich Dr. Kip seit 2011 mit großer Leidenschaft der Präventionsarbeit. In seinen bundesweiten Vorträgen beleuchtet er das
Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Menschen auf humorvolle und zugleich fundierte Weise. Dabei legt er größten Wert auf wissenschaftliche Objektivität: Seine Ausführungen sind strikt durch
Studien belegt und frei von jeglichen Interessenkonflikten gegenüber der Pharma-, Zucker- oder Fitnessindustrie. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Zusammenhänge für jedermann verständlich
und greifbar zu machen.